Ikea
Dabei hätte ich das doch gar nicht nötig, aber ich warte schon ewig darauf:

(© Blogadilla)
Via akadeMix
Premiere
Es war heute Abend so weit: Der kleine Mann wollte sich nicht beruhigen. Füttern, wickeln, singen (ich muss unbedingt mein Repertoire erweitern) und das Herumtragen in allen erdenklichen Positionen konnten nichts ausrichten. Also musste der Klassiker her, ab ins Auto gepackt — hat keine 500 m später geschlafen ![]()
Denkanstoß
Ich muss zugeben, dass ich weder das Video gesehen noch die daraus entstandene Diskussion verfolgt habe, aber ich bin auf den Beitrag Höchststrafe für DJ Tomekk bei Stefan Niggemeier gestoßen und halte ihn für einen ausgezeichneten Denkanstoß:
Ich würde mir so sehr wünschen, der Zentralrat würde nicht jedesmal über dieses Stöckchen springen, das ihm „Bild” oder sonst ein Medium hinhält, sondern wenigstens einmal dem Kollegen so etwas antworten wie: „Wissen Sie was? Ich glaube, das können Sie auch als Nichtjude ganz gut beurteilen, was von so einem Hitlergruß zu halten ist. Sie müssen da nicht jedesmal einen organisierten Juden anrufen und als Empörungshansel missbrauchen. Oder wäre der Hitlergruß okay, wenn wir Juden sagen würden, er ist okay? Wäre es nicht ein Zeichen von Reife der deutschen, überwiegend nicht-jüdischen Gesellschaft, sechs Jahrzehnte nach dem Holocaust, von ganz alleine, ohne Vorgabe von uns, die nötige Empörung oder Nicht-Empörung aufzubringen? Und whothefuck ist DJ Tomekk?”
Aber stattdessen sagt der Zentralrat, was von ihm erwartet wird, und „wir” sind auf eine komplizierte Art von einer eigenen Auseinandersetzung entlastet, aber auch entmündigt.
Namenswahl
Den Namen für ein Kind auszuwählen ist wirklich keine einfache Sache, schließlich wird dieser Name das Kind sein ganzes Leben lang begleiten. Die Entscheidung über den richtigen Namen sollte also in jedem Fall sorgfältig getroffen werden. Was ausgefallene Namen angeht bin ich allerdings anderer Ansicht als der Herausgeber unseres Familienstammbuches, der im Kapitel: “Die Wahl der Vornamen” schreibt:
Ausgefallene Vornamen sollten vermieden werden.
Eine Seite weiter gibt es dann ein “Verzeichnis gebräuchlicher Vornamen” und darin findet man so unausgefallene Namen wie Blasius, Dankmar, Etzel, Mamertus, Wido (alle männlich) und Burghild, Hildegund, Hortensia, Meta, Winfrieda (alle weiblich).
Vielleicht liegt es ja daran, dass das Stammbuch aus dem Jahr 1998 ist, vielleicht liegt es aber auch daran, dass die Beurteilung, ob ein Name ausgefallen ist oder nicht sehr subjektiv ist (im Gegensatz zur Beurteilung gewöhnlich/ungewöhnlich bzw. gebräuchlich/ungebräuchlich). Denn vor einer Woche bin ich auf den Artikel Wie heißt denn du? der Zeitschrift Eltern gestoßen. Dort heißt es gegen Ende des Artikels:
Manch einer weiß seinen Namen Tassilo oder Rahel erst als Erwachsener zu schätzen.
Aber ganz zufällig weiß ich, dass der Name “Rahel” doch nicht sooo ungewöhnlich ist. Bei Google erhält man dazu immerhin 938.000 Treffer im Gegensatz zu Tassilo (524.000) oder Thordis (129.000). Bei all diesen Überlegungen muss immer auch die kulturelle Herkunft eines Namens beachtet werden und im Zuge der Globalisierung und einer Internationalisierung sollten Kinder in Zukunft mit allem rechnen
* 22.12.2007, 13:52 Uhr
Der schöne Abschluss eines anstrengenden Jahres:

Perun Ilija: 3555 g, 50 cm
Vielen Dank an den Papa, ohne den wir das nicht geschafft hätten.





