Heute in den Nachrichten (sinngemäß):
Das DLR hat eine neue Studie vorgestellt, die sich mit dem Sekundenschlaf beim Autofahren beschäftigt, Schwerpunkt war eine Untersuchung bei LKW-Fahrern. Fazit der Studie: bei längeren Fahrten öfter mal eine Pause machen mit einem Nickerchen von ca. 15 Minuten, anschließend einige Schritte an der frischen Luft und ein Kaffee.
Das leuchtet durchaus ein, allerdings leuchtet mir dies hier nicht mehr ein:
Gerade bei Fernfahrern, die unter Zeitdruck arbeiten und oft lange am Steuer sitzen, müssten sich diese Erkenntnisse durchsetzen.
Sollte sich diese Erkenntnis nicht vor allen Dingen bei den Auftraggebern/Arbeitgebern der Fernfahrer durchsetzen oder machen die sich den Zeitdruck selbst? Die unmittelbar Vorgesetzten der LKW-Fahrer wurden vom DLR übrigens in die Studie mit einbezogen. Trotzdem denke ich, dass sich die Gefahr durch einen Sekunden-Schlaf bei LKW-Fahrern nur über ein grundsätzliches Umdenken in dieser Branche und bei ihren Kunden verringern lässt. Anders sähe das bei Privatpersonen aus, die in der Regel doch freier bzw. flexibler bei der Zeiteinteilung ihrer Fahrten sind.
Diese wahnwitzig neue Erkenntnis soll jetzt auch für Schichtarbeiter überprüft werden.