Chris Heath: Feel, Robbie Williams
Aber vorneweg vielleicht etwas positives: Robbie Williams ist ein mehr oder weniger normaler Mensch. Aha, ja wer hätte das gedacht, nur dafür hätte man eigentlich nicht diese von Robbie Williams bzw. Robert Williams autorisierte Biografie lesen müssen. Nach dem Zitat auf dem Klappentext:
Extremely intimate … Fascinating
Toby Litt, Sunday Times
Und der Rezension beim Amazon
This is a groundbreaking book; truly original and brilliantly written; a grippingly honest story of an extraordinary man.
hatte ich mir etwas mehr erhofft, zumindest ein etwas spannenderes Buch.
Um eine Biografie handelt es sich beim diesem Buch sowieso nicht, denn es sind eher von Chris Heath aufgezeichnete Unterhaltungen bzw. Situationsbeschreibungen aus den Jahren 2002 bis 2004. Und so wie das Leben eines Popstars zum großen Teil auch aus Routine besteht (spät aufstehen, Arbeiten – Konzert geben oder neue Songs schreiben bzw. aufnehmen, evtl. auch einen Preis entgegennehmen –, Essen, Freizeit – Playstation, Backgammon, Golf, Frauen etc. –, in den frühen Morgenstunden ins Bett gehen), so wird auch das Beschreiben dieser Tätigkeiten bzw. das Lesen darüber zur Routine.
Wer sich also Einblicke in das private Leben bwz. Innenleben von Robbie Williams erhofft hat oder sogar schöne Fotos (auch die fehlen in diesem Buch), der wird enttäuscht sein. Die wenigen Lichtblicke diesbezüglich täuschen nicht darüber hinweg, dass das Buch zum größten Teil aus Dingen besteht, die man nicht wirklich wissen muss/möchte:
- Robbie Williams trinkt seinen Kaffee gerne bei/von Starbucks.
- Robbie Williams nimmt schon mal gerne neue Songs nackt auf. (Mehr zu diesem Thema gibt es hier.)
- Robbie Williams schläft nicht gerne alleine.
- Robbie Williams wundert sich darüber, dass Groupies von sich behaupten sie wären keine Groupies.
- Robbie Williams möchte in den USA keinen Erfolg haben.
Man erfährt allerdings auch folgendes:
- Robert Peter Williams möchte nicht Robbie Williams sein.
8 Kommentare »
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[...] ndash; liegt aber noch ungelesen neben meinem Bett. Das letzte Buch, was du gelesen hast? Chris Heath: Feel, Robbie Williams Welches Buch liest du gerade [...]
Pingback von Literaturstöckchen » Sahanya - Photoshop, Bücher, Filme … — Mittwoch, 08. 06. 2005 @ 20:19
also ich habe das buch schon gelesen und finde das es der hammer ist !!! eine normale biographie is doch stinklangweilig. das ist wenigstens mal was anderes.:!:
Kommentar von josi — Montag, 20. 06. 2005 @ 20:56
Perfekt! Ich möchte nicht mit diesem Buch fertig werden.
Kommentar von Lea — Samstag, 25. 06. 2005 @ 22:58
Das Buch ist toll und wenn man tiefer blickt erkennt man nicht nur einen Rockstar sondern einen Menschen der in zwei Jahren mehr an seinem Innenleben und an seiner Selbstfindung gearbeitet hat als manch anderer.Um das zu schaffen braucht man viel Kraft und Geduld.Danke für dieses Buch.Es rückt auch das eigene Leben was man oft als schwierig bezeichnet wieder etwas gerade.:grin:
Kommentar von Heike Thielen — Freitag, 26. 08. 2005 @ 10:20
[...] 0:41 Wegen eines erhöhten Suchaufkommens nach „Robbie Williams nackt”, das hier leider nicht befriedigt wird, jetzt und hier das Beste was [...]
Pingback von Besucherservice » Sahanya - Photoshop, Bücher, Filme … — Dienstag, 25. 10. 2005 @ 20:46
Meine Gedanken! Ich war nach der Lektüre des Buches ziemlich enttäuscht. Situationsbeschreibungen, das war genau das, was mir durch den Kopf ging. Und das langweilt nach einer Weile. Auch bei Robbie Williams. Wirklich Neues erfährt man nicht, und dass er auf Frauen in unanständiger Wäsche steht - auweia. Aber welcher Mann tut das nicht? Die meisten “Neuigkeiten” wurden doch schon vor Ewigkeiten in der Presse breitgetreten. Keine so grosse Leistung von Chris Heath.:roll:
Kommentar von Christina Berger — Montag, 14. 11. 2005 @ 21:13
das ist ein wirklich gutes buch. zuletzt habe ich broken music von sting gelesen, ist auch gut.
Kommentar von BassArt — Dienstag, 20. 12. 2005 @ 21:54
:lol::lol::lol::lol::lol::lol:
Kommentar von robbiesdestiny — Dienstag, 22. 05. 2007 @ 09:59