Sahanya

Dienstag, 25. 10. 2005

Besucherservice

Filed under: — Sahanya @ 20:41

Wegen eines erh├Âhten Suchaufkommens nach „Robbie Williams nackt”, das hier leider nicht befriedigt wird, jetzt und hier das Beste was ich finden konnte. Nicht wirklich nackt, aber sch├Âner als hier. Weitere sachdienliche Links nehme ich nat├╝rlich gerne entgegen.

Nachtrag:

Durch Robstuff bin ich auf diesen „wundersch├Ânen” Film aufmerksam gemacht worden.

Intim

Filed under: — Sahanya @ 19:56

Vielen Frauen fehlt ein vaginales Bewusstsein

Karl Stifter

Aha, nun denn der Mann muss es ja wissen, schlie├člich ist das ganze wissenschaftlich erforscht und Frau kann sich in Zukunft auf informative Spam-Mails freuen, die medizinische Errungenschaften gegen FDS, FSAD und HSDD anpreisen. Keine Ahnung was das ist, obwohl nach wissenschaftlichen Untersuchungen ├╝ber die H├Ąlfte aller Frauen daran leiden? Bei allen drei Abk├╝rzungen handelt es sich um verschiedene Sexualst├Ârungen unter denen wir Frauen wahrscheinlich schon seit Jahrhunderten leiden, ohne dass wir es gemerkt haben. Deswegen ein Dankesch├Ân an die Pharmaindustrie und ihre Helfershelfer. Danke ├╝brigens auch f├╝r die Mittel gegen Osteoporose. Die erwarten mich schlie├člich auch bald, denn mit dem Refernzwert eines Mannes im besten Alter kann ich wahrscheinlich irgendwann nicht mehr mithalten. Aber vielleicht leide ich ja auch unter dem Sisi-Syndrom (Link), heut zu Tage ist man ja vor nichts mehr sicher.

Via Zeit.de

Sonntag, 23. 10. 2005

Jos├ę Saramago: Das Zentrum

Filed under: — Sahanya @ 09:49

Jos├ę Saramago: Das Zentrum Cipriano Algor ist T├Âpfer und wohnt mit seiner Tochter Marta in einem kleinen portugisischen Dorf. Er beliefert das Einkaufszentrum mit Tongeschirr, bis ihm mitgeteilt wird, dass sich dies nicht mehr verkaufen lasse, da die Kunden modernere Waren aus maschineller Fertigung bevorzugen.

An diesem Eindringen der modernen Konsumwelt in das Leben des T├Âpfers entspinnt sich eine sehr ruhig und intensiv erz├Ąhlte Geschichte um den Kampf von Cipriano Algor gegen das scheinbar unausweisliche, den Verlust seiner Existenz. Denn nicht nur seine berufliche Existenz ist durch das Einkaufszentrum gef├Ąhrdet, auch seine eigene. Der Schwiegersohn erh├Ąlt als Angestellter des Einkaufzentrums eine Wohnung in eben diesem, in die der Schwiegervater mit einziehen soll. In der Scheinwelt des Einkaufzentrums beschlie├čt Cipriano Algor jedoch seinen Kampf nicht aufzugeben und Risiken einzugehen, denn „… [wir sind] immer besser daran (…) das Risiko einzugehen, auf einen Feigenbaum zu klettern, um vielleicht eine Feige zu erreichen, als uns in seinen Schatten zu legen und darauf zu warten, dass uns eine in den Mund f├Ąllt.” Ausl├Âser daf├╝r ist der Fund einer H├Âhle (so auch der Originaltitel des Buches A Caverna) bei Bauarbeiten unter dem Einkaufszentrum, deren Parallele zu Platons H├Âhlengleichnis un├╝bersehbar ist und die das zuk├╝nftige Handeln von Cipriano Algor bestimmen soll.

Die sehr ruhige und gleichzeitig spannende Erz├Ąhlweise dieses Romans hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Und wenn einen das folgende Zitat anspricht, sollte die Leseentscheidung eigentlich feststehen:

… Wenn man liest, erf├Ąhrt man fast alles, Ich lese auch, Dann d├╝rftest du auch etwas wissen, Da bin ich mir nicht mehr so sicher,Dann musst du auf andere Art lesen, Wie, Es gibt keine Art, die auf alle passt, jeder erfindet seine eigene, die, die ihm entspricht, es gibt Menschen, die lesen ihr Leben lang, ohne je ├╝ber das Lesen hauszukommen, sie kleben an den Seiten, verstehen nicht, dass die W├Ârter nur Steine sind, mit deren Hilfe man einen rei├čenden Fluss ├╝berqueren kann, sie sind nur dazu da, dass wir ans andere Ufer gelangen, das andere Ufer ist es, was z├Ąhlt, Es sei denn, Es sei denn, was, Es sei denn, diese Fl├╝sse haben nicht zwei Ufer, sondern viele, dass jeder lesende Mensch sein eigens Ufer ist, und dass es sein Ufer ist, einzig und allein sein Ufer, an das er glangen muss, …

Dienstag, 18. 10. 2005

Gefangen

Filed under: — Sahanya @ 18:58

Ein St├Âckchen von Perun:

1. Eine Sache die du heute tust, von der du mit 16 nie gedacht h├Ąttest, dass du sie jemals tun w├╝rdest:
Verheiratet sein.

2. Das letzte, was du gekauft hast, ohne dass es irgendeinen Sinn gehabt h├Ątte:
Alles ergibt doch irgendwie einen Sinn ;-)

3. Einen Spitznamen von dir, den heute niemand mehr verwendet/kennt:

4. Ein gro├čes Ziel in deinem Leben, das du noch erreichen willst:
Der Klassiker: im Lotto gewinnen ohne mitzuspielen.

5. Den gr├Â├čten Unsinn, den du als Kind gebaut hast:
B├Âse Telefonstreiche, die mir heute wirklich leid tun und die ich jedem Kind heute strengstens untersagen w├╝rde.

6. Ein aus heutiger Sicht vielleicht peinliches Poster, das du in deinem Zimmer h├Ąngen hattest:
Dolph Lundgren

7. Dein gr├Â├čter „Medienauftritt” (Fernsehen, Zeitung, Radio etc.):
Eine Diskussionsrunde f├╝r Jugendliche im WDR (an das Thema kann ich mir leider nicht mehr erinnern). Die Sendung ging 60 Minuten, ich bin kein einziges mal zu Wort gekommen.

8. Vereine in denen du als Kind/Jugendlicher Mitglied warst:

9. Dein aktueller Lieblingswitz:
Alte Ausrede, aber es stimmt: ich kann mir Witze nicht merken, noch nicht einmal die Guten.

10. Woher du die Person, von der du dieses St├Âckchen bekommen hast, kennst:
Ein lauschiger Sp├Ątsommerabend …

Ich reiche das St├Âckchen weiter an alle, die sich angesprochen f├╝hlen.

Geehrt

Filed under: — Sahanya @ 18:39

bloginspace

Congratulations! Blog in Space.com has crowned your blog with the title of “Most Likely To Be Contacted” for its outstanding ability to potentially provoke alien responses back to Planet Earth.

Montag, 17. 10. 2005

Argumentationshilfe

Filed under: — Sahanya @ 20:59

In den USA verl├Ąuft der Kampf von Wissenschaftlern gegen Kreationisten und die Thesen des Intelligent Design immer h├Ąrter. Jetzt hat Warren Allmon (Direktor des Museum of the Earth) sogar einen Verhaltensf├╝hrer (PDF) f├╝r Museumsangestellte herausgegeben, der helfen soll argumentativ gegen Evolutionsgegner vorzugehen.

In den USA fragen sich Wissenschaftler zunehmend, wie man besser gegen die Verbreitung dieses „Irrglaubens” vorgehen kann und Alan Leshner (Gesch├Ąftsf├╝hrer der American Association for the Advancement of Science) bef├╝rchtet sogar „einen R├╝ckfall in mittelalterliche Zust├Ąnde”.

In diesem Sinne:

Nichts in der Biologie ergibt Sinn, au├čer im Lichte der Evolution.

Theodosius Dobzhansky

Via Spiegel.de

Donnerstag, 13. 10. 2005

Ente oder Ente

Filed under: — Sahanya @ 19:18

Ente Auf einer chinesischen Speisekarte:

Gebratene Ente mit Gem├╝se und verschiedenen Fleischsorten

Dienstag, 11. 10. 2005

Absage

Filed under: — Sahanya @ 19:45

Charles Darwin Der f├╝r Januar 2006 geplante „Erfurter Dialog” zum Thema der Evolution wurde abgesagt. Wie ich hier schon berichtete, war f├╝r die Diskussionrunde auch der Evolutionskritiker Prof. Dr. Siegfried Scherer eingeladen. Nach massiven Protesten, u. a. des ebenfalls eingeladenen Evolutionsbiologen Prof. Dr. Ulrich Kutschera, findet die Veranstaltung nun nicht statt.

Via Spiegle.de

Sonntag, 09. 10. 2005

Klammern ausgleichen

Filed under: — Sahanya @ 11:55

Oft begegnen mir Tabellen, in denen Minuszahlen mit Klammern dargestellt werden. Damit die Zahlen dennoch untereinander stehen, wird die schlie├čende Klammer oft in eine separate Spalte eingef├╝gt:

Tabelle mit separater Spalte f├╝r Klammer

Dies ist besonders ├Ąrgerlich, wenn die Tabelle f├╝r die Weiterverarbeitung in Text mit Tabstopps umgewandelt werden muss. Dann hat man n├Ąmlich einen Tabstopp zuviel, der danach m├╝hsam gel├Âscht werden muss. Um dies zu verhindern, aber optisch das gleiche Ergebnis zu erzielen, gibt es in Word einen einfachen Trick:

  1. Alle Zahlen, ob mit oder ohne Klammer, in eine Spalte schreiben. Diese Spalte als linksb├╝ndig definieren.
  2. Dezimal-TabstoppF├╝r diese Spalte einen Dezimal-Tabstopp an der gew├╝nschten Stelle (meist am rechten Spaltenrand) einf├╝gen.

Das Ergebnis sieht nicht nur besser aus, sondern l├Ą├čt sich auch viel besser weiter verarbeiten.

Eine andere m├Âgliche Methode ist es auch schon w├Ąhrend der Erstellung der Tabelle hinter allen Zahlen ohne Klammer einen festen Leerraum (Strg+Shift+Leertaste) einzuf├╝gen.

Tabelle ohne separate Spalte f├╝r Klammer

Via WordTips

Donnerstag, 06. 10. 2005

Think positive

Filed under: — Sahanya @ 20:34

Sonne Das meterologische Institut Gro├čbritanniens hat sich zusammen mit den Medien auf eine neue „Wetterberichts-Sprache” geeinigt. „Talk positive” hei├čt das neue Motto und deswegen werden jetzt keine Tage mehr vorhergesagt, die „├Ârtlich bew├Âlkt” sind, sondern nur noch Tage, die „vielfach sonnig” sind.

An dieser positiven Einstellung k├Ânnte sich der Online-RTL-Wetterbericht mal ein Beispiel nehmen und anstatt dem „Miese-Petrus”, der heute ├╝brigens an Wei├čensberg (Bayern/Landkreis Lindau (Bodensee)) geht, einen Sonnen-Petrus verleihen.

Via Tagesschau.de

Sonntag, 02. 10. 2005

L├╝gner

Filed under: — Sahanya @ 11:18

Dank des gro├čen Anteils an wei├čer Substanz seien die L├╝gner in der Lage, die komplizierte Kunst des Betr├╝gens perfekt zu beherrschen, erkl├Ąrt Raine. Denn ein L├╝gner zu sein ist nicht einfach: Man muss die Denkweise der anderen Person kennen und die eigenen Gef├╝hle unterdr├╝cken k├Ânnen, damit der Betrug nicht auffliegt. Je mehr nun aber die Nerven miteinander vernetzt sind, desto leichter f├Ąllt einem Menschen das L├╝gen. Da Gewohnheitsl├╝gner weniger graue Substanz besitzen, scheren sie sich auch weniger um Fragen der Moral, erkl├Ąren die Forscher.

Quelle: L├╝gner haben andere Hirne

Besonders „erstaunlich” finde ich allerdings L├╝gner, die mir 10 Minuten nach einer Besprechung, an der auch ich teilgenommen habe, eine L├╝ge auftischen ├╝ber Aussagen, die im Verlaufe der Besprechung gemacht wurden. Muss ich das jetzt biologisch entschuldigen?

Familie

Filed under: — Sahanya @ 11:12

A family is a place where minds come in contact with one another. If these minds love one another the home will be as beautiful as a flower garden. But if these minds get out of harmony with one another it is like a storm that plays havoc with the garden.

Buddha (563 BC – 483 BC)

 

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